Fusternberg.de

>Am Eingang zum Fusternberg.
In diesem prächtigen Haus aus dem späten 19. Jahrhundert befindet
sich eine Gaststätte. Das "Quo vadis" ist bei vielen jungen
Menschen recht beliebt.
>Das Alte Wasserwerk am Lippeknie.
Einst versorgte es die Stadt mit Wasser aus der Lippe. Heute dient es in geringem
Umfang der Wasserklärung, vor allem aber befindet sich ein kleines Museum
darin.
>Das Schilldenkmal.
Es ist wohl die traditionsreichste Sehenswürdigkeit am Fusternberg. In
dieser malerischen Landschaft thront es.
Früher war es auch eine beliebte Pilgerstätte, denn am 16.09.1809
wurden hier elf preußische Soldaten in französischer Gefangenschaft
erschossen. Der Legende nach wollte man dem jüngsten Soldaten das Leben
schenken, doch der erwiderte "Hier ist das deutsche Herz." und starb
mit seinen Kameraden.
>Die Niederrheinhalle.
Sie ist ein berühmter Veranstaltungsort und weit über die Grenzen
Wesels hinaus bekannt. 1993 wurde die Halle umfangreich renoviert und ist
auch im Internet vertreten. Mehr zur Niederrheinhalle gibt es hier.

>Die Engelkirche.
Eine alte Festung - ist sie eigentlich. Aber nachdem sie in den Weltkriegen
vielen Menschen, in ihren alten und massiven Gemäuern, Unterschlupf bot
und so viele Leben rettete, entschloss man sich, aus der Festung eine Kirche
zu machen. Noch heute kann man sich in den Kellern der Engelkirche auf den
Spuren des Krieges bewegen. Die Gewölbe wurden damals zwar heruntergedrückt,
hielten aber.
>Die Rundsporthalle.
Direkt neben der Niederrheinhalle steht unsere "Sportarena". Ob
Schulsport, Vereinstraining oder Meisterschaften, sie bietet viel Platz für
mannigfaltige Sportarten. Und Parkplätze gibt es auch.
>Fusternberger Grundschule.
Wunderschön angelegt und in guter Nachbarschaft gelegen, ist die Grundschule
des Fusternbergs. Hier ging auch ich einst zu Schule.
>Das Zentrum.
Dies ist wohl der Dreh- und Angelpunkt des Fusternbergs. In den 1970ern entstanden,
was man an der Architektur leicht erkennt, bietet das Ortszentrum alles, was
man im täglichen Leben so braucht. Hier gibt es einen REWE-Markt, eine
Lotto-Annahmestelle, einen Autoteilehändler, eine Apotheke, eine Bäckerei-Konditorei,
eine Sparkasse und einige Ärzte.

> Das Bagel-Wäldchen
Dieses schöne Stück Land gehörte einst einem wohlhabenden Hugenotten,
der in Wesel, aus Frankreich fliehend, Asyl fand. Seit Jahrzehnten ist es
im Besitz der Stadtwerke. Heute wird über die Zukunft dieses Wäldchens
heftig gestritten. Auch die Süd-Umgehung bedroht die Schönheit dieses
Fleckchens.
>Im Wandel der Zeit.
Der Fusternberg ist ein begehrtes Wohnviertel, darum entsteht überall
neuer Wohnraum. Neben den Häusern aus den vergangen Jahrhunderten wachsen
allerorts neue Gebäude in den Himmel. Vertragen unsere Stegen die vielen
neuen Fahrzeuge? Sind größere Straßen die Antwort? Oder stößt
die Bevölkerungszahl an ihre Grenze?
Im nächsten Bild sehen Sie eines der wohl ältesten
Bauwerke des Fusternbergs. Gelegen direkt am Aperwald.
Gleich darunter einen wesentlich jüngeren Baukomplex. Quadratisch, praktisch,
gut?

Noch mehr Neubau.
Hier noch einige tolle Fassaden z.T. im Jugendstil
![]()

Mehrgeschossige Bebauung früher und heute. Knapp hundert
Jahre liegen zwischen diesen Baustilen. Unten das sogenannte Ökoviertel.
Ursprünglich sollten sechs solcher Wohnblöcke mit viereinhalb Geschossen
auf engstem Raum gebaut werden. Dank Bürgerinitiative und Grundwasser,
ist alles eine Nummer kleiner ausgefallen.
>Leben auf dem Fusternberg - Jugendliche.
Der Bolzplatz hinter der Grundschule ist wieder hergerichtet worden. Baseball
bzw. Street-Ball wird bei uns immer beliebter. Kaum ein Spielplatz oder Schulhof
ist heute noch ohne Korbballplatz.
>Leben auf dem Fusternberg - Kinder.
Hinter der Gnadenkirche an der Wackenbrucherstraße, versteckt sich der
evangelische Kindergarten.

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Der katholische Kindergarten. Er ist am Fuße der Engelkirche gebaut
worden.
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So manche Hauseinfahrt, Betriebshof oder Stege lässt sich zum spielen
nutzen. Natürlich gibt es hier auch Spielplätze, aber die sind so
wie überall anders auch. Zunehmend mach aber der Verkehr den Kinder Konkurrenz.
>Leben auf dem Fusternberg - Freizeit.
Zugegeben, eine Hochburg der Gastronomie oder Unterhaltung ist der Fusternberg
nicht. Einiges haben wir aber schon zu bieten. Neben dem Eingangs erwähnten
"Quo Vadis" gibt es noch die Gaststätten "Schützenhaus
Fusternberg", "Am Lilienveen" und "Zur Linde".

In dieser malerischen Landschaft darf Wassersport betrieben werden. Auf der
Lippe finden regelmäßig Kanuwettbewerbe statt. Die Teilnehmer dürfen
dann im Naturdenkmal Lippehafen kampieren.
>Der Name.
"Fusternberg" soll sich, der Legende nach, auf eine Pflanze (die
Fuster) beziehen, die hier früher einmal prominent gewesen sei. Allerdings
konnte ich nirgends einen solchen Pflanzennamen recherchieren. Dafür
findet sich im rheinischen Wörterbuch der Hinweis das "fustern"
soviel wie flüstern, leise schleichen oder auch (aus)horchen bedeute.
Ein Schelm, wer dabei böses denkt ;).
>Ende.
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